Milongatypen #1: Der Rückenklopfer

„Gut gemacht, altes Haus“, scheint er mir zu sagen, als er mir nach der Tanda auf den Rücken klopft. Und er ist kein Einzelfall: Mal tröstend, mal aufmunternd, mal anerkennend, mal väterlich. Das Klopfen kann vielerlei Konnotationen haben. Eine hat es immer: Es geschieht nicht auf Augenhöhe. Und mit jedem Klopfer brodelt es in meinem... Weiterlesen →

Die guten Seiten einer Tango-Auszeit

Eine Fußverletzung hielt mich vom Tango fern. Für sage und schreibe zwei Monate pausierte mein Tango komplett, danach einige Wochen Tanzen in sehr kleinen Dosen. Was zunächst wie das Ende der Welt, die größtmögliche Katastrophe und ein Grund für tiefste Depression schien, entpuppte sich als gute Erfahrung. Ich fand sogar Gefallen an dieser tangofreien Freizeit.... Weiterlesen →

Bambi geht tanzen

Ein graziles Wesen wackelt verschüchtert durch den Raum. Tangobambi stolpert wieder über das Parkett. Die langen Beine fast zu schwach, um das eigene Fliegengewicht zu stützen. Man merkt der Scheuen an, dass sie sich nicht wohlfühlt. Die Blicke der Fortgeschrittenen prallen wie Hagelkörner auf sie. Da gehen die Knie noch mehr durch, das Selbstbewusstsein neigt... Weiterlesen →

Kreisverkehr

Ich darf ja nichts sagen, da ich ja nur geführt werde. Aber: Ich glaube viele Tangotänzer waren damals superschlecht in der Schule. Nicht in Mathe, weil Technik sie schon interessiert. Nein, in Kunst. Und zwar schon in der Grundschule. Bestimmt hat auch der Kindergarten nicht richtig aufgepasst, als es darum ging, Kreise zu malen. Vielleicht... Weiterlesen →

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