Archiv

Anlässlich des 100. Artikels unseres Tango-Blogs gibt es jetzt alle Artikel alphabetisch sortiert auf einer Seite, sodass ihr sie schneller (wieder-)finden könnt.

  • 30 Euro für 30 Sekunden - 30 Euro hat der Workshop auf diesem Festival gekostet. Sehr viele Paare nehmen teil. Man ist hier nicht primär, um zu lernen oder weil man tänzerisch den großen Wurf erhofft, sondern um die berühmten Maestros zu erleben. Doch irgendwie hakt es bei uns gerade noch mit der Figur, die wir üben sollen. So richtig kriegen... weiterlesen →
  • Ab Montag berichten die Männer - Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Grund genug, bei Berlintangovibes mal die Perspektive zu wechseln. Daher haben wir einige Bekannte gebeten, uns ihre Sicht auf die Dinge zu schildern. Ab Montag kommen auf unserem Tangoblog für einige Tage Männer zu Wort und Schrift. Wir sind gespannt!
  • Alle Jahre wieder… - …stelle ich mir die Frage, was ich an Weihnachten mache. Bevor ich jedoch dazu komme, plage ich mich erst einmal mit weiteren, neurotisch anmutenden, Fragen. Mein Klassiker ohne bisherige Antwort: Darf ich Weihnachten überhaupt feiern? Ich bin nicht besonders religiös veranlagt. Und auch keine Christin. Teile meiner Mischpoche sind jedoch evangelisch. Vergangene Dezemberfeierlichkeiten litten dann... weiterlesen →
  • Alter Hund - Meine ersten Tangoschuhe. Ich habe sie immer noch. Und werde sie wohl ewig behalten. Sie erinnern an den Anfang, dem ein Zauber innewohnte. Zweimal notdürftig repariert, stehen sie nun nur noch im Hausflur. Und warten wie ein alter Hund darauf Gassi geführt zu werden. Einen alten Hund, den man mag, aber nicht mehr in die... weiterlesen →
  • Argentinier in Buenos Aires gesucht - Buenos Aires – Vibes Eine große Milonga in Buenos Aires. Das Programm ist gespickt mit Höhepunkten. Live-Musik, Auftritt, Modenschau. Es wird natürlich auch getanzt und es ist gerappelt voll. Ich sitze an meinem reservierten Tisch und lasse den Blick schweifen. Ein älterer Herr fängt ihn auf, er ist gut gekleidet, sieht nett aus. Wir tanzen,... weiterlesen →
  • Auf Du und Du mit Theodor oder „Sprechen Sie Tango?“ - Kürzlich räumte ich mein Bücherregal auf und stoß dabei auf Theodor Adornos Biografie. Ich gestehe, dass ich mich immer schon schwer mit seinen Texten tat und bezweifle, dass ich sie voll umfänglich verstehe. Dennoch hege ich eine gewisse Bewunderung und Begeisterung, sowohl für die Texte als auch die Person. So war ich vor zwei, drei... weiterlesen →
  • „…das Allerschönste, was Füße tun können, ist Tanzen“ (Kermit der Frosch) - …aber was, wenn die Füße nicht so mitmachen, wie wir es gerne hätten? Eine Überlastung kann zu Schmerzen führen und körperliche Einschränkungen, wie Hallux valgus, Hallux rigidus und Arthrose in den Gelenken, können das Tanzen zur Qual machen. Ein Besuch in der gängigen Orthopädie endet meist mit den Ratschlägen, keine hohen Schuhe mehr zu tragen,... weiterlesen →
  • Überall ist Tango - Eine der schönsten Facetten des Tangos ist zweifellos die besondere Atmosphäre auf den Milongas. Nicht nur, dass die Herren dort in der Regel astreine Gentlemen sind und man – neben dem Tanzen natürlich – bei guter Musik schöne Menschen und tolle Outfits bewundern kann. Nein, auch die Locations selbst sind oft etwas ganz Besonderes. So tanzen Tangueras... weiterlesen →
  • Bambi geht tanzen - Ein graziles Wesen wackelt verschüchtert durch den Raum. Tangobambi stolpert wieder über das Parkett. Die langen Beine fast zu schwach, um das eigene Fliegengewicht zu stützen. Man merkt der Scheuen an, dass sie sich nicht wohlfühlt. Die Blicke der Fortgeschrittenen prallen wie Hagelkörner auf sie. Da gehen die Knie noch mehr durch, das Selbstbewusstsein neigt... weiterlesen →
  • Berliner Willkommenskultur -   „Willst Du tanzen?“, fragt er mich. Er ist offensichtlich Tourist, ich kenne ihn nicht, habe ihn noch nicht tanzen sehen. Seine Art der Aufforderung spricht nicht für seine Tanzqualität. „Nein, jetzt nicht“, erwidere ich. „Och, ihr seid alle so kompliziert hier“, jammert er, „ist das überall in Berlin so? Cabeceos ignoriert ihr. Wenn man... weiterlesen →
  • Charakterfrage - Wieviel sagt Tango über den Charakter aus? Reicht allein die Tatsache, DASS ich tanze, schon aus, um mir eine bestimmte Persönlichkeit zuzuordnen, ohne Tintenkleckse zu deuten? Muss ich zwangsläufig extrovertiert Schrägstrich narzisstisch Schrägstrich sadistisch veranlagt sein? Und was sagt es über mich aus, WIE ich mich im Raum bewege? Neulich bei einem Festival: Wir tanzen... weiterlesen →
  • Danke Maestro! Eine kurze Unterhaltung mit El Flaco Dany. - Schon einige Male hatte ich das Vergnügen, bei El Flaco Dany Unterricht zu nehmen. Außerdem war er mir aus der Doku Leyendas del tango danza bekannt. Der in den 1930ern geborene Porteño tanzt seit über 60 Jahren und ist weltweit für seinen Tango Salon, vor allem aber für seine Milonga con traspié, berühmt. Er unterrichtet... weiterlesen →
  • Das bisschen Folgen… - Mit diesem Artikel ist die Männerwoche beendet, wir Berlin Tango Vibes-Bloggerin haben ab jetzt wieder das Zepter in der Hand. „Das bisschen Folgen macht sich von allein“, sagt mein Mann. „Das bisschen Folgen kann so schlimm nicht sein“, sagt mein Mann. „Wie eine Frau sich überhaupt beklagen kann, ist unbegreiflich“, sagt mein Mann. Wer im... weiterlesen →
  • Die besseren Nachtschwärmer? - Morgens um vier vereinen sich die Welten wieder. Da treffen in der Bahn diejenigen, die die Nacht, gekleidet in glitzernde Fantasieoutfits, bei stampfenden Beats und nervös wechselndem Licht in verrauchten Clubs verbracht haben, auf diejenigen, die in Jeans und Shirt in einer Kneipe ein paar Bier oder in Minirock und Paillettenbluse in einer Bar ein... weiterlesen →
  • Die Einäugigen - Akkurat geschminkt, adrett zurechtgemacht und hübsch frisiert kommen die Damen zur Milonga, doch dann passiert es: Manchmal scheinen sich Rouge und Augenbrauenstift im Gesicht der Herren einfach wohler zu fühlen. Manchmal lösen sich Lidschatten und Make-up beim Tanz auf mysteriöse Weise in Nichts auf. Die fiesesten Fälle sind die, bei denen Wimperntusche und Kajalstift große... weiterlesen →
  • Die Waffen einer Frau - Wenn eine Folgende die Tanzfläche betritt, sieht man es kaum: Das Kleid ist elegant, die Schuhe glitzern im sanften Milongalicht, die Haare sind kunstvoll geflochten, die rot geschminkten Lippen formen ein seliges Lächeln. Sie wirkt zart oder fast ein bisschen zerbrechlich. Doch in Wahrheit ist diese Tänzerin schwer bewaffnet, eine Lara Croft des Tango quasi,... weiterlesen →
  • Drei Beine - Neulich auf der Tanzfläche. Drei Beine. Ich glaube ich sehe nicht richtig. Ich muss schon müde sein. Nein, der Herr tanzt tatsächlich mit Krücke. Was soll ich davon halten? Ist es anmaßend mir Gedanken über das Leiden des jungen Tänzer(s) zu machen? Sicher tut ihm alles weh, nicht nur die Ballen wie bei uns Frauen,... weiterlesen →
  • Dufte Typen - Olfaktorische Betrachtungen Teil 1 Auf einer Milonga trifft man viele Gerüche, vor allem menschliche und solche, die von Menschen gerne genutzt werden. Das ist ein heikles Thema. Mein Geruchssinn ist sehr feinsinnig, das ist Fluch und Segen zugleich. Wenn Andere manchmal nur „Irgendetwas“ riechen, bin ich meist in der Lage zu sagen, aus welchen Duftkomponenten... weiterlesen →
  • Ein Muster auf seinem Rücken - “Eine weiche Brust und ein starker Rücken“, “Linke Hand auf Höhe der Schulter deiner Partnerin”, “Mache Raum mit deiner rechten Hand für ihre Ochos”… Als Führender versuche ich auf diese Hinweise für eine gute, enge Umarmung zu achten. Sie sollen sicherstellen dass meine Tanzpartner sich wohlfühlt. Weil, seien wir ehrlich, Tanzen mit unseren Brustkörpern in... weiterlesen →
  • Ein paar Partner - Ich paare mich jetzt. Mein Traummann wohnt in einer Zettelbox direkt neben den Hustenbonbons. Dadurch duftet er immer etwas nach Eukalyptus. Er ist ganz bescheiden und lässt anderen Kärtchen den Vortritt. Zum Beispiel dem von Otto, der schon ewig mit dabei ist und auch schon ein zwei Dates hatte. Aber aus irgendeinem Grund kommt er... weiterlesen →
  • Ein Tango auf die Gesundheit - Tango ist kein Sport, genauso wie Yoga kein Sport ist, obwohl man für beides den Körper intensiv nutzt und auch trainieren muss. Beides sind Kulturtechniken – so könnte man es nennen -, Tango eher eine soziale, Yoga eine spirituelle. Genauso wie Yoga hat Tango positive Auswirkungen auf den Körper. Ich muss zugeben, dass ich das... weiterlesen →
  • Ein Wochenende lang nur tanzen - Es ist Freitag nachmittag, noch ein bis zwei Stunden Arbeit, dann ist Wochenende. In meinem Bauch kribbelt es, mein Herz hüpft, meine Stimmung hebt sich von Minute zu Minute. Für das Wochenende habe ich nur einen Plan: Tanzen, tanzen, tanzen – sonst nichts. Drei Stunden später bin ich beim Tango-Marathon. Ich sehe bekannte und neue... weiterlesen →
  • Emotionale Achse - Kennst du das? Du tanzt mit jemanden, der dich einfach nicht verstehen will? Du willst diese Ganchos nicht, aber er kapiert es nicht. Und macht einfach weiter. Versucht es noch mal und noch mal. Du suchst nach Auswegen, machst nicht mehr mit, vielleicht sagst du auch was oder brichst im Extremfall den Tanz ab. Aber... weiterlesen →
  • Entscheide Dich – bitte! - Wir haben die Qual der Wahl. Wir wählen zwischen unzähligen Tangolehrern, vielen Tanzpartnern und verschiedensten Milongas. Berlin ist bekannt als Stadt der Multioptionalitäten, in der sich kaum jemand wirklich festlegen möchte und in der man sich Entscheidungen gern bis zuletzt offen hält. Commitment ist out. Berlin ist auch bekannt als eine der weltweiten Tango-Hauptstädte und... weiterlesen →
  • Er tanzt mit der Falschen - Frauenüberschuss, wie so oft auf Milongas. Die Damen sitzen wie die Hühner auf der Stange, eine neben der anderen. Schwieriger Winkel für einen Cabeceo. Natürlich wollen alle tanzen, die meisten haben heute noch zu wenige Tandas abbekommen. Ein Mann nähert sich der Damenreihe. Ein Blick von ihm, mehrere Damenköpfe nicken. Welche ist wohl gemeint? Er... weiterlesen →
  • Es werde Licht - Gestern habe ich mich so gelangweilt, dass ich mir die Umgebung mal genauer angeschaut habe. Opfer: Das Mischpult. Der Regler: Auf Tangoabend eingestellt. Auf Tangoabend? Ich bin überrascht. Bisher dachte ich, es gibt nur zwei Möglichkeiten: An-Aus. Licht-Dunkelheit. Aber die Welt der Lichtmaschinen ist grenzenlos. Diskokugel und Tannenbäume funkeln. Ich bin benebelt, würde gern alle... weiterlesen →
  • Fahrspass - Gib Gas, ich will Spaß? Oder geht es auch anders? Darf ich vorstellen: Das Elektromobil Tango. Das gibt es wirklich, zumindest für die, die es sich leisten können. George Clooney zum Beispiel fährt total drauf ab. Das Besondere: Die Avantgarde auf vier Reifen ist so schmal, dass es nur zwei Sitze hintereinander gibt. Quasi E-Tandem... weiterlesen →
  • Fitness first - Ich bin sein Sportgerät. Von Nordic-Walking- bis Karatestyle: Von Kondition bis Muskelaufbau: Ich bin universal einsetzbar. Beim Tango. Aber bevor ich mich hier verquatsche, ich muss los. Mein Tangoathlet wartet. Das Aufwärmen beginnt. Die einfachen Übungen aus dem letzten Unterricht werden abgespult und mehrfach wiederholt, bis sie sitzen. Zwischendurch der Check, ob das Fitnessgerät auch... weiterlesen →
  • Frauen, die führen, beißen nicht - Ich habe angefangen, führen zu lernen, die andere Perspektive des Tangos einzunehmen. Ich will mein Verständnis dieses Tanzes komplettieren, die zweite Seite kennenlernen, die andere Rolle selbst erfahren. Aus meiner Sicht ist das nichts Besonderes, sondern eigentlich sehr natürlich. Mich persönlich wundert es eher, dass es Menschen gibt, die jahrelang tanzen, ohne jemals wirklich die... weiterlesen →
  • Frauenpower in der Ronda - „Ich hab ihn einfach festgehalten“, sagt die erfahrene Tanguera auf meine erstaunte Frage, wie sie es geschafft habe, ihren letzten Tanzpartner am willkürlichen Spurwechseln zu hindern. Das macht er nämlich gern, schon seit jeher und völlig unverfroren, ganz egal, wo und wie voll es auf der Tanzfläche ist. Der Lückenspringer. Ein sympathischer Typ, dem frau... weiterlesen →
  • Grenzgänger*innen - Anlässlich unserer Männerwoche, die wir zum internationalen Frauentag initiiert haben, wurden wir gefragt, ob wir „Ossies“ seien, da dieser Tag eine „DDR-Erfindung“ wäre. Es erstaunt mich immer wieder, wie stark die Teilung in Ost und West noch in vielen Köpfen verankert ist und welche Relevanz sie zu haben scheint. Ich sehe es in diesem Fall... weiterlesen →
  • Handyfreie Zone - Du hast es in der Hand. Man kann ja heutzutage nicht mal mehr ungestört aufs Klo oder ins Restaurant oder aufs Klo im Restaurant gehen: Überall klingelts. Wie Retro kommt da Tango daher. Erst ist es mir gar nicht aufgefallen. Ich kann irgendwie entspannter als da draußen sein, abgesehen natürlich von zu viel Testosteron oder... weiterlesen →
  • Hawi d’Ehre -   Unlängst bin ich per Bahn von Berlin nach Wien gereist. Der Schnäppchenpreis war ein Argument, die Aussicht den Christoph Ransmayr (1), den ich gemeinsam mit meinen Tanzschuhen, drei Tage durch Berlin getragen hatte, endlich fertig zu lesen, das viel Bessere. Der Zug stand im untersten Geschoss im hintersten Winkel dieses seltsamen Berliner Hauptbahnhofes, dessen... weiterlesen →
  • Heiß begehrt - Er ist Italiener, sieht gut aus, tanzt schön leidenschaftlich, ist charmant und begehrt. Doch das hat auch Nachteile. Nicht einmal für eine Tanda hat frau ihn für sich allein: Wir tanzen gerade einen romantischen Di Sarli, ich schwebe auf Wolke sieben. Da erklingt plötzlich eine schwungvolle Melodie aus seiner Hosentasche und es vibriert dort ein bisschen. Noch... weiterlesen →
  • Heimliches Tanz-Date - Die Tanda geht zu Ende, die Cortina beginnt. Gerade hatte ich mit meinem Favoriten für den nächsten Tanz einen noch unverbindlichen Augenkontakt, der stillschweigend besagt: „Ich hab‘ Dich für die nächste Tanda im Blick.“ Ich mag diese wortlose und von Dritten unbemerkte Kommunikation auf Milongas. Gut gelaunt summe ich die Cortina mit. In genau diesem... weiterlesen →
  • Herrenüberschuss - Es kommt selten vor, doch heute ist ausnahmsweise mal ein solcher Tag: Herrenüberschuss auf der Milonga. Luxussituation und freie Auswahl für uns Damen. Wie die Rennpferde vor dem Rennen stehen die Herren am Rand der Tanzfläche und scharren ungeduldig mit den Hufen. Sie sind es nicht gewohnt zu warten und zwangsweise zu pausieren. Als die... weiterlesen →
  • I don’t like Beinhakeleien - Ganchos habe ich in meinen Tangoanfängen, wie vermutlich viele andere Tangueras auch, von älteren Herren auf den Tanzflächen Berlins „gelernt“, die mir plötzlich ihr Bein in den Weg stellten und mir auf meinen fragenden Blick hin erklärten, ich müsse jetzt mein Bein quasi als Haken um ihres schlagen, was ich dann natürlich auch brav gemacht... weiterlesen →
  • Ich BIN die Falsche - Ich bin die zweite Wahl. Ich merke es erst, als ich schon mit einem Lächeln im Gesicht losgehe. Sein Blick wendet sich ab und bleibt an der Dame hinter mir kleben. Na toll. Vielleicht muss ich doch zum Augenarzt. An mir klebt nun Pech und Schwefel. Verdammt. Ich, ja ich bin die hässliche Verliererin, die... weiterlesen →
  • Inkubus - Ich sitze schamvoll vor einem großen Schreibtisch, Herr Schröder schaut mich mit einer Mischung aus Mitleid, Unverständnis und Vorwurf an. „… also nochmal, Frau S., Ihre gesamten Schulden von 150.000 € beruhen auf der Tatsache, das sie das Geld in Tango investiert haben? Privatstunden? Gebühren für Seminare, Workshops, Festivals, Tangoreisen, Schuhe, Kleidung, Pilates und Yogastunden... weiterlesen →
  • Ja – ich will (nicht)! - Über kaum ein anderes Thema habe ich in letzter Zeit so viel geredet, gelesen und diskutiert, wie über das Auffordern zum Tango, sei es über den Blickkontakt oder die direkte Ansprache. Ich für meinen Teil liebe den Cabeceo. Gibt er doch die Möglichkeit, keinen direkten Korb zu verteilen oder zu bekommen. Schaut er, weil er... weiterlesen →
  • Jahresrückblick – Top of the Blog - Seit zwei Monaten gibt es unseren Tangoblog Berlin Tango Vibes. Wir bedanken uns von Herzen bei allen, die Berlin Tango Vibes lesen, die uns teilen, kommentieren oder weiterempfehlen, die über uns sprechen oder schreiben, die uns unsere Postkarten bei sich auslegen lassen und die sich mit uns über Ideen und Wünsche bezogen auf unseren Blog austauschen. Berlin Tango Vibes... weiterlesen →
  • Kamikaze - Es ist schon seltsam. Da stehen wir fast allein auf der Tanzfläche und trotzdem werden wir angerempelt. Nicht von anderen Tänzern, sondern vom Rest. Jemand sucht einen Platz, muss aufs Klo, will was trinken, eine rauchen. Und manchmal auch mit Handgepäck. Ob Weinglas für die Liebste oder Sporttasche für das Wechselhemd: Alles muss mit. Und... weiterlesen →
  • Karussell fahren - Ich drehe mich im Kreis. Gefühlt seit Stunden. Rechtsrum, linksrum – mehr links als rechts. Immer auf derselben Stelle, kein Vorankommen. Vor – seit – rück – seit – vor – seit – rück – seit und nochmal von vorn. Es ist wie Karussell fahren früher auf der Kirmes. Er steht in der Mitte, macht nicht... weiterlesen →
  • Kilometer tanzen - „Kilometer tanzen“ hat mal eine erfahrene Tanguera zu mir gesagt, als ich sie fragte, was ich tun muss, um irgendwann so gut zu tanzen wie sie. Gesagt, getan. Hier bin ich also beim Tango-Marathon – wo könnte man besser Kilometer tanzen? Das Kleid sitzt, die Schuhe sind geschnürt, ich bin bereit. „Auf die Plätze, fertig, los!“... weiterlesen →
  • Klartext und Katzenjammer - Manchmal vernimmt man die Klage, die Tangoszene sei so negativ, besonders in Berlin. Nie könne man es ihr recht machen. Befindlichkeiten, Empfindlichkeiten, Kritik, Katzenjammer, Beschwerden. Es kann doch nicht etwa sein, dass die Tango-Texte auf uns abfärben? Also Klartext statt Katzenjammer: Tres cosas lleva mi alma herida: Amor, Pesar, Dolor. (Los Mareados) Wir sind eigentlich... weiterlesen →
  • Klasse Kasse: Ein Loblied auf die Cash Cows - Kassierer*innen haben ein schlechtes Image. Oft werden sie als Opfer dargestellt. Überwacht, gedemütigt, gefeuert. Schleckerfrauen singen ein Lied davon. Wie sieht es aber in der Tangoszene aus? Bekommen sie den Respekt, den sie „verdienen“? Warum das so wichtig ist? Neulich waren nur zwei Pärchen auf der Tanzfläche, draußen war es ungemütlich. Aber sie war da,... weiterlesen →
  • Knofi Ahoi - Tango-Festivalzeit in der Türkei. Zwischen Nachmittags- und Abendmilonga gehen wir hungrig in eines dieser netten, preisgünstigen und sehr leckeren kantinenartigen Restaurants. Unser türkischer Begleiter fragt den Herrn an der Essensausgabe, wo denn überall Knoblauch und/oder Zwiebeln drin seien. Stolz sagt der Mann: „Fast überall.“ Dass wir daraufhin etwas betretene Gesichter machen, irritiert ihn. Unser ortskundiger Begleiter... weiterlesen →
  • Krasse Subkultur - Es ist mal wieder spät geworden auf der Milonga und nun will ich schleunigst nach Hause. Schon als ich aus dem dunklen Hinterhof auf die belebte Straße trete, ereilt mich der erste Kulturschock. Ich bin umringt von „Party People“. Ich setze meinen Scheuklappenblick auf, gucke weder links noch rechts, nur schnell zur Bahn. Auch an... weiterlesen →
  • Kreisverkehr - Ich darf ja nichts sagen, da ich ja nur geführt werde. Aber: Ich glaube viele Tangotänzer waren damals superschlecht in der Schule. Nicht in Mathe, weil Technik sie schon interessiert. Nein, in Kunst. Und zwar schon in der Grundschule. Bestimmt hat auch der Kindergarten nicht richtig aufgepasst, als es darum ging, Kreise zu malen. Vielleicht... weiterlesen →
  • Lektion in Demut - – Buenos Aires Vibes – Die Tangostunde beginnt. Keine Begrüßung. Frauen auf die eine Seite, Männer auf die andere. Nachmachen, was die Lehrer machen, lautet die unausgesprochene Vorgabe. Die Lehrer stehen vor uns – sie vor den Frauen, er vor den Männern. Beide drehen und verzieren, was das Zeug hält. Wir sollen es ihnen gleich... weiterlesen →
  • Letzte Tanda - Die letzte Tanda, ein verzweifelter Blick rundherum. Die Milonga hat sich schon deutlich geleert, doch tanzen wäre schön. Zuerst finden sich die Paare und solche, die es – zumindest für heute nacht – werden wollen. Dann formieren sich die, die zusammen hier waren und den Abend auch gemeinsam beschließen wollen. Damit ist das Angebot schon... weiterlesen →
  • Manege frei - Hereinspaziert. Gestern auf einer Milonga. Punkt 22.45 Uhr: Tauschtandatime. Dieses Mal gibt es ein Lehrstück – ungewollt. Mikrodurchsage: „Leute, wisst ihr was, wir üben jetzt Ronda einhalten“ (das klingt wie Malen nach Zahlen. Bloss nicht über den Strich!!!). Weil Gäste zwar gut zum Zahlen aber schlecht mit Zahlen sind, stellen sich Gast P. aus Argentinien... weiterlesen →
  • Mein Freund, der Tangoschuh - Vorsichtig mache ich einen Schritt auf die glatte Treppe, setze den Fuß behutsam auf, verlagere das Gewicht, aber ich bin nicht vorsichtig genug… Ich nehme noch wahr, wie der Fuß nach vorne wegrutscht, der Absatz meines Schuhs sich an der Treppenstufe verhakt, mein Fußgelenk unangenehm überstreckt wird und „Rumms“ lande ich unsanft auf meinem Allerwertesten.... weiterlesen →
  • Mein Lieblingstänzer - Mein Lieblingstänzer genießt die Vorfreude auf die Milonga bereits Stunden davor. Er freut sich, sich für die Damen, Freunde und sich selbst chic zu machen. Er hat einen klaren Stil, der zu seiner Natur und zu seinem Tanz passt. Auf Milongas kommt er nicht zu spät an, er möchte die steigernde Musikstimmung wahrnehmen. Er sitzt... weiterlesen →
  • Meine „Er tanzt nicht mit mir“-Mindmap - Was denkst Du so, wenn jemand einfach nicht mit Dir tanzt, obwohl Du das doch so gerne hättest? Ich habe einige meiner Gedanken in solchen Situationen in einer Mindmap zusammenfasst. Du kannst nicht alles entziffern? Macht nichts, mach‘ Dir doch einfach Deine eigenen Gedanken.
  • Meine Achse und ich - Gerade war sie doch noch da und – schwupps – schon ist sie wieder weg. Sie ist wirklich ein flüchtiges, launisches Ding. Mal falle ich raus, mal falle ich rein. Dann wieder werde ich gewaltsam herausgerissen und kann sie nicht festhalten. Ein andermal verliere ich sie einfach so und weiß noch nicht einmal, wo und... weiterlesen →
  • Meine Droge der Nacht - Seit vier Tagen mache ich nichts anderes als tanzen, schlafen und essen. Es ist Tango-Festivalzeit und ich bin ins ferne Istanbul geflogen, um dabei zu sein. Heute ist der letzte Abend. Ich bin hundemüde, meine Füße tun weh, meinen Muskeln fehlt jegliche Energie. Kurzum: Eigentlich kann ich nicht mehr. Vernünftig wäre es, einfach im Hotel... weiterlesen →
  • Meine Tango-Bewerbung - Ich muss mich bewerben und zwar für einen heiß begehrten Tango-Marathon. Da kann man nicht einfach so teilnehmen. Man muss seine Unterlagen einreichen und sich einem dezidierten Auswahlprozess unterziehen. Hier ist er also, mein Tango-Lebenslauf.   Tango-Lebenslauf Persönliche Daten Die wichtigsten Angaben werden direkt im Bewerbungsformular abgefragt: Name, Geschlecht, Rolle im Tanz, Herkunft, Alter. Ausbildung... weiterlesen →
  • Milonga Smalltalk No-Go # 3: „Wie heißt Du?“ - Mein Platz 3 der unbeliebtesten Milonga-Small-Talk-Fragen. Ich gebe zu, ich benutze diese Frage selbst und ärgere mich hinterher oft. Nicht, weil man sie nicht stellen darf. Sondern weil ich es nicht mag, wenn man diese Frage stellt, obwohl man weiß, dass man sich den Namen ohnehin nicht merken wird. Es gilt als höflich, eine Kommunikation... weiterlesen →
  • Milonga Smalltalk No-Go #1: „Wie lange tanzt Du schon?“ - Mein persönlicher Platz 1 der unbeliebtesten Milonga-Small-Talk-Fragen. Manchmal kommt sie wie eine versteckte Kritik daher, manchmal auch sehr anerkennend. Doch habe ich es noch nie erlebt, dass diese Frage dem Tanz gut getan hätte – im Gegenteil. Aus der unmittelbaren Erfahrung im Hier und Jetzt, einer Begegnung auf Augenhöhe, stellt sie durch rationales Vergleichen von... weiterlesen →
  • Milonga Smalltalk No-Go #2: „Was machst Du so?“ - Meine Nr. 2 der unbeliebtesten Milonga-Small-Talk-Fragen. Meist kommt sie kurz nach den Klassikern „Wie heißt Du?“ und „Wo kommst Du her?“. Ich muss ehrlich sein, ich verstehe den Sinn dieser Frage nicht und ich finde ihre Wirkung verheerend. Denn sie katapultiert eine Frau (und ebenso natürlich auch einen Mann) abrupt – am besten noch mitten... weiterlesen →
  • Mit dem Kartoffelsack um die Hüfte elegant wie eine Katze den Boden kneten - „Ich stelle mir meine Beine wie zwei Würste vor, die aus meiner Hüfte heraushängen und um meine Hüfte ist ein schwerer Kartoffelsack gebunden.“ Gemeinsam mit zwanzig anderen Frauen, lausche ich den Worten der Lehrerin. Ich muss gestehen, ich liebe Frauentechnikstunden. Ich mag diese intensive Arbeit mit dem eigenen Körper, die kleinen Details, das Zurückgeworfen sein... weiterlesen →
  • Mit oder ohne - Milongas sind wie Fritten. Mit oder ohne. Mit Partner oder ohne, mit Special oder ohne, mit oder ohne Lust. Dann verbringt eine Frau den Abend mit oder ohne Tanzen, mit oder ohne Abwechslung, mit oder ohne Spaß. Und am Ende: Befriedigung, noch mehr Hunger oder Bauchschmerzen. Egal ob mit oder ohne.
  • Nüchtern tanzen - Als ich seinen Cabeceo erwidere, freue ich mich auf die Tangos mit ihm. Zwei oder drei Tandas hatten wir auf diesem Festival schon. Er tanzt gut und, was fast noch wichtiger ist, wir harmonieren tänzerisch miteinander. Der erste Tango fühlt sich schon fast vertraut an. Ab dem zweiten wird er mutiger, probiert mehr. Nicht alles... weiterlesen →
  • Neues von Olfactorius - Über Gerüche haben wir ja nun schon Einiges geschrieben und gelesen. Meist ging es um unsere Sicht- bzw. Riechweise der Dinge. Aber was müssen erst die Führenden durchmachen! Mein Freund U. hat mit sein Leid geklagt. Manche Damen parfümieren sich bis zur Besinnungslosigkeit ihrer Tanzpartner! Drei, vier Tandas mit solch‘ duften Exemplaren und die Sinne der Führenden... weiterlesen →
  • Nickerchen - Ich war nie ein Fan von Nickerchen, Mittagsschlaf, Powernapping oder wie auch immer man es nennen möchte. Schon als Kind, wenn meine Oma nach dem Mittagessen sagte:  „Komm wir machen mal kurz die Augen zu.“, war das für mich der Moment zum Wegrennen oder lautstarken Protestieren. Ich fand das unnötig und überflüssig. Als ich meinen... weiterlesen →
  • No more Notlügen - Verdammt, ich habe es schon wieder getan. Wieder hat mich ein Typ von der Seite angesprochen und zum Tanzen aufgefordert. Wieder wollte ich nicht mit ihm tanzen und wieder habe ich aus Höflichkeit, Nettigkeit oder einfach Dummheit gesagt: „Nein, meine Füße brauchen mal eine Pause.“ Das war eine glatte Lüge. Ich brauche überhaupt keine Pause, meine... weiterlesen →
  • No Tango in Buenos Aires - Buenos Aires – Vibes Ich bin in Buenos Aires. Zum Tanzen natürlich. Zwei Milongas habe ich schon besucht und ich will mehr, na klar. Doch daraus wird erstmal nichts, denn ich bin krank und habe absolutes Tanzverbot. Um mir das Herz nicht gar so schwer werden zu lassen, versuche ich, dem Tango komplett aus dem... weiterlesen →
  • Non Sense - Eigentlich ist es ganz einfach. Ist es kein Tango, dann ist es No Tango. So wie es No Go Areas gibt, gibt es No Tango Areas. In der Tango Community heisst das aber Non Tango Area. Das hat nichts mit Non Sense zu tun. In Non Tango Areas tanze ich dann lustigerweise Tango. Wie soll ich das den Non... weiterlesen →
  • Olfaktorische Grüße - Nach einer schönen Milonga-Nacht liege ich in meinem Bett. Als ich mich auf meine rechte Seite drehe und meine Nase meine Haare berührt, rieche ich es: Männer-After-Shave, sehr intensiv. Ich weiß genau, von wem es ist. Es hat schon beim Tanzen stark gerochen, nicht unangenehm, aber eben stark. Meine Haare scheinen während des wirklich schönen Tanzes... weiterlesen →
  • Rabatt - Manchmal wäre ich gern ein Mann. Nein, nicht weil ich lieber Hosen als Röcke trage und auch nicht, weil mich die hohen Schuhe nerven, das ewig verschmierte Makeup oder die nicht zu bändigenden langen Haare. Sogar die vielen Stunden, die ich vor Milongas bereits vor dem Spiegel verbracht habe, kann ich verschmerzen, und mit dem... weiterlesen →
  • Schüttel dein Haar - Frauen haben Haare auf dem Kopf, meistens jedenfalls, und die bleiben da auch beim Tango. Manche Frau packt sie sich zur Seite oder verlagert sie nach oben, vielleicht auch noch nett mit einer Blume drapiert. Aber ich habe Locken und die zu bändigen gleicht einem Wunder. Da der Vatikan das aber noch nicht anerkannt hat... weiterlesen →
  • Schlimmer als Kondome - Vier Tage Tangofestival liegen hinter mir. Und nicht einfach eines unter vielen, sondern ein besonders schickes: Eine Frau eleganter als die andere. Hosen? No Go. Fast wie eine Tango Fashion Week und damit im wahrsten Sinne des Wortes fast zu schön um wahr zu sein. Umso geschockter war ich, als ich eines Tages eine leere... weiterlesen →
  • Shareholder Value oder die Seuche neoliberalen Denkens beim Tango - Was mir auch heute noch gut am Tango gefällt, ist, dass wir dort alle so reflektiert und sensibel sind. Wir sorgen uns beispielsweise um das Einhalten der Ronda, als Übungsfeld der Achtsamkeit gegenüber anderen Paaren, was ich tatsächlich sehr wertvoll und wichtig finde, zum größtmöglichen Nutzen aller Paare in diesem sozialen Raum tänzerischer Improvisation. Zudem... weiterlesen →
  • Sind wir nicht alle ein bisschen Malena? Gedanken zu Homero Manzis Malena - Malena hat den Kummer des Bandoneons. Malena singt den Tango wie keine andere, in jede Strophe legt sie ihr ganzes Herz. Vielleicht war’s die Kindheit, wo ihre Lerchenstimme diesen dunklen Ton der Gassen annahm. Malena singt den Tango mit gedämpfter Stimme. Und während Manzi sich noch fragt, ob Malenas Stimme die Blüte eines Leides ist, bin... weiterlesen →
  • Status-Tanzen - In letzter Zeit habe ich einige Blogbeiträge zum Thema Status-Tanzen konsumiert und – davon angeregt – angefangen, mir ein paar eigene Gedanken zu diesem Thema zu machen. Doch zuerst: Was ist Status-Tanzen eigentlich? Wir alle haben schon einmal eine Milonga besucht und vielleicht festgestellt, dass es Gruppen von guten und sehr guten Tänzern gibt, die... weiterlesen →
  • Tango aus der Sicht eines Controllers - Manchmal antworte ich ehrlich auf Smalltalk-No-Go Nr. 2. Es macht Spaß zu schocken. „Ich bin Controller“. Irritation („Wieso ist sie eine Spieleconsole?“), Ekel, Bewunderung. Eins davon ziert immer das Gegenübergesicht. Dabei dürfte allen klar sein, dass der Tanz des Lebens knallharten Buchhaltergesetzen folgt: Tangounterricht rechnet sich nicht. Meist wird man nur unproportional zur Häufigkeit der... weiterlesen →
  • Tango bei Mr. Lee oder so ist Berlin - Ich bin eine Berlinerin. Geboren in Berlin-Schmargendorf, einem Ortsteil des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, als die Stadt noch in Ost und West geteilt war. Damals war Berlin schon bunt, aufregend und international. Mit der Wende hat sich dieser Zustand exorbitant gesteigert, neue Kieze wurden erschlossen,  Szenen erweitert und neu gegründet, vieles provisorisch „zusammengeschustert“.  Doch Einiges davon hat in... weiterlesen →
  • Tango de Luxe - Tango-Frühstück ist toll, manchmal gibt es das auf Festivals: Tanzen am späten Vormittag, zwischen den Tandas mit Brötchen krümeln, herrlich. Die Morgenstund‘, die Gold im Mund hat, für unsere liebste Nebensache der Welt nutzen, was könnte es Schöneres geben. Tango de Luxe zum Frühstück, wahlweise auch vegetarisch. Käse und Wurst für die herzhafte Fraktion, die... weiterlesen →
  • Tango in Frieden - Es ist nicht alles Gold, was tanzt. Noch bis zum Festival in Schlagmichtot, dann hör ich auf. Endgültig. Für immer. Versprochen (welches Interesse haben die anderen daran, dass ich aufhöre???). Warum tue ich mir den Zwang an? Warum mache ich nicht einfach schon jetzt das, was ich dauernd in die Zukunft (wohin auch sonst) verlagere?... weiterlesen →
  • Tango ist doch was für Abschlepper und Aufreißer - „Geht’s beim Tango für die Männer nicht nur darum Frauen aufzureißen und abzuschleppen?“ fragt Andrea, meine Arbeitskollegin. „Nein, natürlich nicht“, sage ich. – Doch dann denke ich an diesen jungen Mann aus der Türkei, der so schön sinnlich und sanft getanzt hat. Ich habe mich wirklich gut aufgehoben gefühlt und den Tanz sehr genossen, bis... weiterlesen →
  • Tango mit Sogwirkung - Es steckt nicht überall Tango drin, wo Tango draufsteht. Im Emsland kann man Tango trinken. Ein bisschen Brause, ein bisschen Bier: Fertig ist die Bieronade des Nordens! In Berlin interessiert der Flüssigtango niemanden. Aber dort und in anderen gut sortierten Weltstädten erfreut ein weiteres Nontango-Tangoprodukt das Konsumentenherz. Tango wird salonfähig….Tango reinigt, wenn nicht die Seele,... weiterlesen →
  • Tango tanzen lernen lernen – oder ein Hoch auf die Vielfalt - Bevor ich mich auf meine erste Milonga getraut habe, nahm ich eine lange Zeit Unterricht. In einer Schule und überwiegend bei denselben Lehrer*innen. Nachdem ich endlich Mut gefasst hatte und, zumindest subjektiv, mein Können als Folgende passabel einstufte, besuchte ich ein internationales Tangofestival und gehe seitdem auf diverse Milongas. Ich fand es bei meinem ersten... weiterlesen →
  • Tango, Paardynamik und -therapie - Tango in Verbindung mit Paartherapie erscheint genauso naheliegend wie oft auch dringlich, jedenfalls für Paare in chronischen Krisensituationen. Und das sind erfahrungsgemäß gar nicht so wenige, unter all denen, die frisch zum Tango kommen. Außerdem besitzt dieser Tanz von seinem ganzen Wesen her auch noch eine ziemlich herausfordernde Seite für Paare, mit der sie dort... weiterlesen →
  • Tango-Detox - Es reicht, ich habe die Schnauze voll. Zu viel Zeit habe ich in den letzten Wochen lustlos auf Milongas verbracht, zu viel Rumgesessen, ganze Wochenendtage und auch Arbeitstage im übermüdeten Delirium verbracht für nichts und wieder nichts. Bin auf Milongas gegangen, nur um dort festzustellen, dass ich keine Lust habe zu tanzen, und wenn ich... weiterlesen →
  • Tango-Junkie - Dies ist ein Bekenntnis: Ich bin tangosüchtig. Nicht nur, dass ich fast meine gesamte Freizeit mit Tango verbringe und mir ehrgeizige Ziele nicht mehr im Beruf oder im Sport, sondern im Tango stecke. Nein, es gibt noch deutlichere Anzeichen meiner Sucht: Ich vernachlässige elementare Grundbedürfnisse, wie Schlaf oder Essen, zugunsten des Tangos. Wie meine Wohnung... weiterlesen →
  • Tango-Marathon?!?! - Wer hat eigentlich den Begriff Tango-Marathon erfunden? Als ich das Wort zum ersten Mal gehört habe, dachte ich, das sei ein schlechter Scherz. Natürlich transportiert die Bezeichnung eine Idee davon, was gemeint ist, und doch ist sie – für meinen Geschmack – absolut unpassend. Es gibt kaum Dinge, die in meinen Augen weniger Gemeinsamkeiten haben... weiterlesen →
  • Tango-Meditation - „Präsenz und Achtsamkeit“, sagt der Maestro zu mir. Daran will er mit mir arbeiten in dieser Einzelstunde. „Zeig‘ mir in jedem Moment, dass Du da bist. 100%. Sobald Du die Führung verstanden hast, gehst Du den Schritt mit vollem Selbstbewusstsein.“ Ich umarme ihn aktiver, drücke den Boden stärker, suche mehr Kontakt zu ihm. Aber er... weiterlesen →
  • Tangofrei - „Ich mache heute tangofrei“. Das höre ich in letzter Zeit immer öfter und klingt jedes Mal wie eine Entschuldigung. „So sorry“. Aber was steckt eigentlich dahinter? Wieso finde ich dazu nichts im Duden? Da hilft nur Herleiten, wie damals in Mathe. Neulich lauschte ich einer ganz anderen Diskussion,  im Radio oder vielleicht war es auch... weiterlesen →
  • Tanzen lernt man nicht vom Zuschauen – oder doch? - Tango war lange eine ausschließlich aktive Angelegenheit für mich. Sehr gerne habe ich zwar zugesehen, wenn auf einer Milonga eine Show getanzt wurde, aber darüber hinaus habe ich mir sehr selten Shows oder Videos angeschaut. Das hat sich aus verschiedenen Gründen geändert. Es fing damit an, dass mir einer meiner Lehrer empfahl, mich auf YouTube... weiterlesen →
  • Tanzniveau-Vorhersage dringend gesucht - Als mein Blick ihn zufällig streift, sehe ich, dass er mich direkt anschaut. Ich halte inne. Er nickt mir zu und weist Richtung Tanzfläche. In meinem Kopf überschlagen sich die Gedanken. Ich kenne ihn nicht, habe ihn noch nie tanzen gesehen – soll ich auf seine Aufforderung eingehen oder nicht? Eine Tanda kann so unendlich... weiterlesen →
  • Tanzpartner - Ich unterhalte mich mit einer Nicht-Tango-Freundin über Tango. Sie ist interessiert, stellt viele Fragen. „Hast Du denn auch einen Tanzpartner, mit dem Du tanzen gehst?“, will sie wissen. „Ja“, sage ich und mache eine kurze Pause, dann füge ich schmunzelnd hinzu: „Viele.“   Ab Montag machen wir einen Perspektivwechsel und lassen einige von diesen „vielen“... weiterlesen →
  • Unsere Tango-Vorsätze für 2018 -  „The same procedure as last year?“ „The same procedure as every year.“ (Dinner for One) Hier sind sie, unsere (guten) Tango-Vorsätze für 2018: Mehr Offenheit: Ich möchte auf jeder Milonga mit einem Tanzpartner*einer Tanzpartnerin tanzen, mit dem*der ich noch nie getanzt habe oder mit jemandem, mit dem ich schon lange nicht mehr getanzt habe. Mehr Mut: Ich möchte... weiterlesen →
  • Verföhn mich! - In Berlin regnet es. Dieses Jahr besonders viel und plötzlich. Es ist zum Heulen. Der Himmel weint, weil er so gerne Open-Air-Tango sehen würde, aber überall nur Pfützen. tummeln sich schweißgebadete Menschen in Innenräumen, um sich aneinander zu kleben und endlich die Bodenhaftung zu spüren, von der sie so oft gehört haben. Wo Transparenz in... weiterlesen →
  • Vom Kritisieren und Kritiken erhalten - Seit gut einem Monat ist Berlin Tango Vibes online. Seit gut einem Monat erhalten wir auch Kritiken aller Art zu unserem Tangoblog. Positive, negative, sachliche, persönliche und solche, die hart an der Gürtellinie vorbeischrammen oder diese sogar unterschreiten. Das alles hilft uns, Sichtweisen zu überdenken, Inhalte oder Formate zu verbessern oder einfach beizubehalten. Ein guter... weiterlesen →
  • Vormerken: Special zum Internationalen Frauentag - Am 8. März feiern wir den Internationalen Frauentag. Bei Berlintangovibes haben bisher nur Frauen das Sagen. Fünf Tage möchten wir nun die Perspektive wechseln und auf unserem Tangoblog die Männer sprechen lassen. Wir haben dafür tolle Gastbeiträge, nicht nur aus Berlin, gesammelt! In einer Woche geht es los! Wir freuen uns darauf!
  • Was von Margarita übrig blieb - Margarita ist mehr als eine Pizza. Margarita tut mir leid, sehr leid sogar. Margarita will einfach nur raus aus ihrer öden Mietskaserne. Will Champagner trinken und ein besseres Leben leben. Glaubt man Celedonio Esteban (nicht der Typ mit den Drogen) Flores im Tango „Margot“ von 1919. So fern von heute ist das nicht. Na gut,... weiterlesen →
  • Wasser-Tango - „Tropf, tropf, tropf“ macht es auf meiner rechten Schulter, kurze Pause, und weiter „Tropf…tropf“.  Ich versuche mir vorzustellen, ich tanze im Regen. Die nächste Drehung, die Tropfen spritzen jetzt kreuz und quer, erreichen meinen Hals, meinen rechten Arm, mein Ohr und sogar die Paare neben uns. Die feuchte Handfläche meiner rechten Hand greift fester nach... weiterlesen →
  • Weibliche bzw. männliche Aspekte im Tango Argentino - Männer wollen wirken, Frauen wollen verstehen.  Hannah Arendt (jüdisch-deutsch-amerikanische Theoretikerin und Publizistin 1906 – 1975) Selbstverständlich ist das Eingangszitat heute so generell kaum haltbar. Ich denke, man muss die Radikalität aus dem zeitgeschichtlichen Kontext heraus verstehen. So thematisierte beispielsweise der Journalist Günter Gaus in einem Fernsehinterview mit Hannah Arendt 1964 gleich zu Beginn des etwa... weiterlesen →
  • Weiser Rat - „Milongas verlangen viel von uns“, sagt die Maestra. „Ihr müsst euch dort von eurer besten Seite präsentieren. Gepflegt aussehen und eine gewisse Faszination ausstrahlen. Ihr wollt schließlich, dass jemand, der euch vielleicht nicht kennt, gerne mit euch tanzt. Und ihr müsst hellwach sein für den Cabeceo und im Tanz sowieso, egal in welcher Rolle, das gilt... weiterlesen →

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