Winterschlaf

Ja, ich weiß. Ich habe hier lange nichts mehr geschrieben. Die Tangowelt ist im Winterschlaf. Und mit ihr auch dieser Blog, zumindest seit Anfang diesen Jahres. Der Beginn des 1. Lockdowns jährt sich in Kürze zum 1. Mal. Dieser Moment, der unsere Tangowelt von heute auf morgen umkrempelte.

Worüber soll ich schreiben, wo doch der Tango in Berlin seit fast einem Jahr auf Sparflamme läuft, mit einem kurzen Aufatmen im letzten Sommer. Es wäre falsch zu sagen, dass kein Tango stattfindet. Doch er hat sich verlagert in den virtuellen und in den privaten Raum. Außerdem gibt es wichtige Initiativen, Tangovereine werden gegründet und politische Aktionen gestartet, um auf die Situation der Kunst- und Kulturschaffenden nicht nur im Tango aufmerksam zu machen.

Das alles ist wichtig. Doch der Fokus dieses Blogs war stets die persönliche Perspektive, die individuelle Erfahrung, die subjektive Sicht. Und so soll es bleiben.

Ich selbst bin sehr dankbar seit Anfang diesen Jahres wieder regelmäßig zu tanzen. In einem gemieteten Raum und mit einem festen Tanzpartner – ganz regelkonform.

Es ist nicht das gleiche wie eine volle Milonga oder ein Tangokurs. Aber es ist auch schön, sehr schön sogar. Klein, ruhig, individuell, fast intim.

Bestimmt werde ich hier wieder mehr schreiben, wenn ich mehr zu schreiben habe. Doch solange mein Tango nur im Privaten stattfindet, bleibt auch die Erfahrung privat und ist nichts, was Gegenstand eines Blogartikels werden sollte.

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