Gastbeitrag: Meine erste Langstrecke

Mit anderthalb Tangojahren traute ich mich zum ersten Mal auf einen der Berliner Marathons. Natürlich hatte ich den Eindruck, eine der am wenigsten erfahrenen Folgenden auf (oder neben) dem Parkett zu sein. Meine Strategie war: viel zuschauen, nichts erwarten (ha ha), die Atmosphäre aufsaugen und mir ein Bild davon machen, wo meine Tangoreise mal hingehen könnte. Ich beobachtete viel, klammerte mich dann und wann an Bekannte und natürlich an den Führenden, der sich netterweise mit mir angemeldet hatte.

Und dann, tja, dann stellte ich fest, dass der Großteil der Anwesenden anwesend war, um zu tanzen. Und zwar nicht mit den Leuten, mit denen sie immer tanzen (wie man es den Berliner „SpitzentänzerInnen“ nachsagt), sondern mit ANDEREN. Wow. Ein ungewohntes Gefühl. Natürlich wurde auch dort nach persönlichen Vorlieben und Optik ausgewählt, anders geht es ja auch kaum, es sei denn, man würde Nummern vergeben und Zufallspaare zusammenwürfeln, und wer will das schon? Aber die Aufforderfreude war groß, ich hatte höchstens ein- oder zweimal das Gefühl, mein Führender ließe einen Hauch Ungeduld mit meinen noch nicht so fortgeschrittenen Fähigkeiten durchblicken, und der Rest waren einfach richtig schöne Tandas mit fröhlichen Menschen.

Dieses Jahr gehe ich wieder hin.

Vielen Dank an eine tolle Frau für diesen Gastbeitrag.

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