Ohne meine Schuhe

Sie sind weg! Einfach weg! Meine Schuhe!!!!!

Nein, nicht meine teuren Tangoschuhe. Zum Glück! Meine Straßenschuhe, mit denen ich auf die Milonga gekommen bin. Und meine Socken, die ich beim Schuhwechsel einfach in die Schuhe gesteckt habe. Sie sind spurlos verschwunden, unauffindbar. Und das morgens um 4 Uhr, als ich die Milonga verlassen möchte. Das ist mir noch nie passiert. Ich stelle die ganze Gaderobe auf den Kopf, frage die Barleute, motiviere andere Gäste, mir bei der Suche zu helfen – keiner hat eine Idee, wo sie noch sein könnten, keiner findet sie. Tja… schade um die Schuhe, und doch gut, dass es „nur“ die Schuhe sind und nicht meine Tasche mit ihrem ganzen Inhalt, versucht mich eine innere Stimme zu beruhigen.

Nur, wie komme ich nun nachhause? Für eine Fahrradtour mit Tanzschuhen ist eindeutig es zu kalt.

Zum Glück finden sich ein paar Herren-Straßenschuhe in der „Lost & Found“-Kiste. Drei Nummern zu groß, aber sie halten am Fuß. Ein paar Socken, die noch recht frisch aussehen, finde ich ebenfalls. Lustig sieht das aus: Ich im Tangokleidchen mit viel zu großen Herrenschuhen. Könnte Trend werden….zumindest in Berlin. Während ich nachhause radle, frage ich mich, wer sich wohl meine Schuhe gemopst hat und warum? Kriminelle Energie? Verwechslung? Ein Notfall? Ich werde es wohl nie erfahren.

Ein Kommentar zu „Ohne meine Schuhe

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