Plain Vanilla?!

Bitte, bitte gebt uns noch mehr Schnick-Schnack, damit uns auf der Milonga nie mehr wieder langweilig wird. Live-Musik, Showtanz und ein bisschen Chacarera reichen dafür schon lange nicht mehr. Doch der Kreativität sind zum Glück keine Grenzen gesetzt: Tombolas mit rattenscharfen Preisen, Knabbereien all inclusive, fancy Modenschauen sowie Special Edition-Milongas. Heute tanzen wir für einen guten Zweck, morgen für den Weltfrieden, übermorgen tragen wir etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues. Im Partnerspielchen treffen wir auf jemanden, den das Los für uns bestimmt, und in der Tipsy-Tanda spielen wir eine Art Reise nach Jerusalem auf der Tanzfläche. Dazu noch eine Weltpremiere: Der allererste Auftritt unserer Tanzkurspartner, Angstschweiss und kleine Missgeschicke inklusive. Als Cortinas gibt es heute übrigens nur Kinderlieder und wer beim Tango-Bingo als erste*r den Song erkennt, darf das Thema für die nächste Motto-Milonga bestimmen.

Doch jetzt das Verrückteste, so ganz unter uns: Tango tanzen könne man auf Milongas auch, so zum Zeitvertreib für zwischendurch, wenn das Programm gerade sonst nix hergibt – quasi in der „Werbepause“. Habe ich zumindest gehört, aber vielleicht sollte man das vorher nochmal nachfragen, nur um ganz sicherzugehen.

7 Kommentare zu „Plain Vanilla?!

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  1. Yep! Wer auf solchen Schnick-Schnack steht kann Tangoreisen mit Strandleben, Performances, und anderen künstlerischen Einlagen wie artistische Darbietungen, Folklore und auch Livemusik buchen!

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    1. So lange sie „tanzbar“ ist, ist sie vermutlich einfach nur Geschmackssache – und darüber kann man ja bekanntlich nicht streiten. Leider habe ich hierzulande auch nicht selten explizit untanzbare Musik gehört (also auch als solche angekündigt), das finde ich auf einer Milonga tatsächlich schwierig.

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  2. ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt in 1 berliner milonga live „untanzbare musik“ gehört habe – angekündigt oder nicht. dafür sind mir so unterschiedliche tanz-stimmungsmachende musiker im ohr wie zuletzt „el muro“ im mala junta sowie kurz zuvor carlos libedinsky & miguel di genova im tangoloft.

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  3. Zum Glück sind die Geschmäcker vielfältig und zum Glück hat jeder die Wahl.
    Dennoch ein schönes Plädoyer für eine ganz „normale“ Milonga
    oder wie toll das diese Vielfalt auch nebeneinander stehen darf. 😉

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