Kopfführung

Tango tanzt man mit Leidenschaft und Gefühl, kurz gesagt: Aus dem Herzen – und natürlich unter Einsatz des Körpers.
Ich gebe zu, zum Führen ist es vermutlich nicht verkehrt, auch den Kopf beim Tango zu benutzen, zumindest ein bisschen. Manche nehmen das jedoch sehr wörtlich. Da gibt der Kopf den Ton an, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer als Folgende die Führung verstehen will, muss dem Kontakt am Kopf folgen, nicht den Impulsen aus Torso oder Armen. Zieht die Folgende nach einer Weile vorsichtig ihr Köpfchen etwas zurück, um den Nacken zu entspannen, wirkt der Führende verloren, gar kopflos, und reckt seinen Kopf schnell so weit nach vorn, dass er die Wange oder die Stirn der Folgenden wieder erreichen und sich dort fest andocken kann. Dann tanzen sie weiter Kopf an Kopf.

 

Ein Kommentar zu „Kopfführung

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  1. Eine unangenehme Haltung, gibt es auch noch einige andere. Tja, aber wer möchte schon unangenehm tanzen? Denke da zeigen sich Grenzen des Figurenpaukens im Gruppenunterricht.
    Vielleich sollte man dann am besten mit „jungem Gemüse“ tanzen, das anschließend nicht gleich zum Ostheopathen rennen muss… 😉

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