Mit dem Latein…am Anfang

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…Ja!

Marcus currit. Cornelia currit. Marcus et Cornelia current. Die beiden gehen.
Das waren die ersten Sätze, die ich damals in Latein lesen lernte. Jetzt wird mir klar, wie mein Unterbewusstsein so schon in jungen Jahren auf Tango gepolt wurde.

Liebe Eltern, wollt ihr euren Nachwuchs für eure Leidenschaft begeistern? Vergesst den Ballettunterricht, lasst das Spanische, stellt die Musik ab. Latein ist die Lösung, das Zaubermittel!

Latein hat einen schlechten Ruf. Außer für ein Medizinstudium nicht zu gebrauchen, eine tote Sprache.

Fälschlicherweise ist Latein irgendwann mit dem Beruf des Jägers in Verbindung gebracht worden. Dabei ist die Nähe zum Tango doch schon zweifelsfrei dem Wortstamm zu entnehmen. Latein oder Latin – kaum ein Unterschied. Latin und Tanz – das geht leicht über die Lippen. Auch die Geographie spricht eine eindeutige Sprache. Argentinien ist wo wohl – in Lateinamerika! Also, liebe tangoverrückte Erziehungsberechtigte, wenn ihr wollt, dass euer Paul und eure Emma irgendwann das große Latinum schaffen, nehmt sie mit auf Milongas!

Schade finde ich, dass dort die Musik nicht – wie bestimmt ursprünglich mal angedacht – in Latein schallt. Vielleicht waren die Textenden mit ihrem eigenen Latein so am Ende, dass sie ihr Herzensleid nur noch auf Spanisch beklagen wollten.

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