Spring-Time

Tänzer*innen ohne feste Tanzpartner*innen haben es manchmal schwer.

Nicht nur zu Kursen sondern auch zu Workshops muss man sich meist als Paar anmelden. Möchte man dennoch mitmachen, geht die Suche los. Man(n) und auch Frau bieten sich auf fb-Gruppen feil, Zettelkästen werden bemüht und alle verfügbaren Tango-Buddies werden gefragt. Hilft das alles nichts, werden die Veranstalter*innen kontaktiert. Die Hoffnung ist dann groß, dass man mit einer anderen einsamen Seele verkuppelt wird. Aber nicht immer gibt es diese zweite, passende Anmeldung.
Wie gut, dass es Springer*innen gibt.  Meist Tango-Schüler*innen der Unterrichtenden, die als Tanzpartner*in einspringen. Ihr Lohn ist meist, dass sie das Seminar gratis tanzen dürfen, dafür aber auch die „Katze im Sack“ bekommen und nicht besonders wählerisch sein dürfen.
Wer eine/n Springer *in bekommt, weil er keine/n Tanzpartner*in gefunden hat, darf ruhig ein wenig dankbar sein. Zum einen haben sich die Lehrenden bemüht die Kursteilnahme zu ermöglichen und zum anderen sind die Springenden meist sympathische und begabte Individuen aller Lernstufen, die sich mitunter erstaunlich schmerzfrei zeigen (müssen). Außerdem kann sich aus solch einem „Match“ durchaus eine neue Tanzverbindung ergeben.
Wer von seinem/seiner Springer*in jedoch erwartet, dass Alles schon perfekt beherrscht wird, unterliegt einem Irrtum. Das sollte und kann nicht verlangt werden. In solchen Fällen rate ich zu Privatstunden oder Taxi-Tänzer*innen – da kann man dann getrost auf ein gewisses Niveau bestehen, muss aber auch entsprechend tief in die Tasche greifen.

Ich war immer froh, wenn ich einen Springer bekommen habe und somit am begehrten Workshop teilnehmen konnte und ich freue mich, wenn ich einspringen und helfen kann.

3 Kommentare zu „Spring-Time

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  1. Ich finde es gibt elegantere Angebote als Springer – etwa alle weiteren parallelen Kurse zu halben Preis oder besser gleich eine Flatrate.

    Bleibt aber üblicherweise die Situation, dass die Folgenden mehr bezahlen und.weniger lernen…

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    1. Hm…interessant. ich habe das Springen bisher nie aus finanzieller Sicht gesehen…eher als Hilfestellung und Win-Win. Ich weiß gar nicht, ob es „feste“ Springer*innen gibt und diese damit ihren Unterricht organisieren.
      Ich würde pauschal auch nicht sagen, dass Folgende mehr zahlen und weniger lernen…manchmal habe ich einen gegenteiligen Eindruck…es gibt Lehrer, die in Kursen sehr um Schülerinnen bemüht sind und die Schüler fast ignorieren…hm…das ist fast einen Beitrag wert…

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  2. Als wir eine Weile arg. Gastlehrer vor Ort hatten, habe ich „zugelangt“ und hatte zügig vier parallele Top-Kurspartnerinnen – ohne 50%-Rabatt hätte ich’s nicht gemacht.

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