Tango aus der Sicht eines Controllers

Manchmal antworte ich ehrlich auf Smalltalk-No-Go Nr. 2. Es macht Spaß zu schocken. „Ich bin Controller“. Irritation („Wieso ist sie eine Spieleconsole?“), Ekel, Bewunderung. Eins davon ziert immer das Gegenübergesicht. Dabei dürfte allen klar sein, dass der Tanz des Lebens knallharten Buchhaltergesetzen folgt:

Tangounterricht rechnet sich nicht. Meist wird man nur unproportional zur Häufigkeit der Stunden besser. Stattdessen: Schulden Schulden Schulden. Tango ist Schuld.

Nie geht die Gleichung zwischen Führenden und Folgenden auf. Laut Statistik bleiben mehr Frauen als Männer auf verlorenem Posten. Ein Buchhalter würde weise sagen: Rechnungsabgrenzungsposten. Kann man nur noch abschreiben.

In der Milongabilanz stimmen Aktiva- und Passivamomente nicht immer überein. Mal geben alle alles, mal lassen alle alles sein. Hektik versus Slow Motion. Zum gleichen Song. Wie soll ein Controller das bitteschön interpretieren?

Gewinn und Verlust liegen so nah beieinander. Nach dem Selbstvertrauen ist vor dem Selbstvertrauen. Ein auf und ab der Erfahrungen. Unterm Buchhalterstrich hilft nur aufrunden, das heißt positiv denken.

Bald ist wieder Jahresabschluss. Zeit für die Bilanz!

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