Was von Margarita übrig blieb

Margarita ist mehr als eine Pizza. Margarita tut mir leid, sehr leid sogar. Margarita will einfach nur raus aus ihrer öden Mietskaserne. Will Champagner trinken und ein besseres Leben leben. Glaubt man Celedonio Esteban (nicht der Typ mit den Drogen) Flores im Tango „Margot“ von 1919. So fern von heute ist das nicht. Na gut, den Schampus brauche ich nicht, die Flasche ist mir viel zu schwer. Für Generation Golf zu jung, für Generation Y fast zu alt. Aber ein besseres, sinnvolles Dasein? Warum nicht. Nur suche ich das nicht im Tango. Mir gehts ja schon gut, sonst hätte ich gar keine Zeit, auf Milongas abzuhängen. Aber Margarita, die schon. Und irgendwann ist sie dann nur noch Margot, die „faule Luxusschlampe“. Und da sind wir uns dann ganz nah.

2 Kommentare zu „Was von Margarita übrig blieb

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  1. Wie schön! Vielen Dank für den tollen Artikel. In den Tango Liedern finden wir die interessantesten Begegnungen. Margot und Malena, die verblasste Schönheit der Dame aus „Moneda de cobre“ und viele mehr 🙂

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