Vom Kritisieren und Kritiken erhalten

Seit gut einem Monat ist Berlin Tango Vibes online. Seit gut einem Monat erhalten wir auch Kritiken aller Art zu unserem Tangoblog. Positive, negative, sachliche, persönliche und solche, die hart an der Gürtellinie vorbeischrammen oder diese sogar unterschreiten. Das alles hilft uns, Sichtweisen zu überdenken, Inhalte oder Formate zu verbessern oder einfach beizubehalten. Ein guter... weiterlesen →

Die Einäugigen

Akkurat geschminkt, adrett zurechtgemacht und hübsch frisiert kommen die Damen zur Milonga, doch dann passiert es: Manchmal scheinen sich Rouge und Augenbrauenstift im Gesicht der Herren einfach wohler zu fühlen. Manchmal lösen sich Lidschatten und Make-up beim Tanz auf mysteriöse Weise in Nichts auf. Die fiesesten Fälle sind die, bei denen Wimperntusche und Kajalstift große... weiterlesen →

Emotionale Achse

Kennst du das? Du tanzt mit jemanden, der dich einfach nicht verstehen will? Du willst diese Ganchos nicht, aber er kapiert es nicht. Und macht einfach weiter. Versucht es noch mal und noch mal. Du suchst nach Auswegen, machst nicht mehr mit, vielleicht sagst du auch was oder brichst im Extremfall den Tanz ab. Aber... weiterlesen →

No more Notlügen

Verdammt, ich habe es schon wieder getan. Wieder hat mich ein Typ von der Seite angesprochen und zum Tanzen aufgefordert. Wieder wollte ich nicht mit ihm tanzen und wieder habe ich aus Höflichkeit, Nettigkeit oder einfach Dummheit gesagt: „Nein, meine Füße brauchen mal eine Pause.“ Das war eine glatte Lüge. Ich brauche überhaupt keine Pause, meine... weiterlesen →

Charakterfrage

Wieviel sagt Tango über den Charakter aus? Reicht allein die Tatsache, DASS ich tanze, schon aus, um mir eine bestimmte Persönlichkeit zuzuordnen, ohne Tintenkleckse zu deuten? Muss ich zwangsläufig extrovertiert Schrägstrich narzisstisch Schrägstrich sadistisch veranlagt sein? Und was sagt es über mich aus, WIE ich mich im Raum bewege? Neulich bei einem Festival: Wir tanzen... weiterlesen →

Überall ist Tango

Eine der schönsten Facetten des Tangos ist zweifellos die besondere Atmosphäre auf den Milongas. Nicht nur, dass die Herren dort in der Regel astreine Gentlemen sind und man - neben dem Tanzen natürlich - bei guter Musik schöne Menschen und tolle Outfits bewundern kann. Nein, auch die Locations selbst sind oft etwas ganz Besonderes. So tanzen Tangueras... weiterlesen →

Heiß begehrt

Er ist Italiener, sieht gut aus, tanzt schön leidenschaftlich, ist charmant und begehrt. Doch das hat auch Nachteile. Nicht einmal für eine Tanda hat frau ihn für sich allein: Wir tanzen gerade einen romantischen Di Sarli, ich schwebe auf Wolke sieben. Da erklingt plötzlich eine schwungvolle Melodie aus seiner Hosentasche und es vibriert dort ein bisschen. Noch... weiterlesen →

Kamikaze

Es ist schon seltsam. Da stehen wir fast allein auf der Tanzfläche und trotzdem werden wir angerempelt. Nicht von anderen Tänzern, sondern vom Rest. Jemand sucht einen Platz, muss aufs Klo, will was trinken, eine rauchen. Und manchmal auch mit Handgepäck. Ob Weinglas für die Liebste oder Sporttasche für das Wechselhemd: Alles muss mit. Und... weiterlesen →

Ein Tango auf die Gesundheit

Tango ist kein Sport, genauso wie Yoga kein Sport ist, obwohl man für beides den Körper intensiv nutzt und auch trainieren muss. Beides sind Kulturtechniken - so könnte man es nennen -, Tango eher eine soziale, Yoga eine spirituelle. Genauso wie Yoga hat Tango positive Auswirkungen auf den Körper. Ich muss zugeben, dass ich das... weiterlesen →

Ich BIN die Falsche

Ich bin die zweite Wahl. Ich merke es erst, als ich schon mit einem Lächeln im Gesicht losgehe. Sein Blick wendet sich ab und bleibt an der Dame hinter mir kleben. Na toll. Vielleicht muss ich doch zum Augenarzt. An mir klebt nun Pech und Schwefel. Verdammt. Ich, ja ich bin die hässliche Verliererin, die... weiterlesen →

Ein Wochenende lang nur tanzen

Es ist Freitag nachmittag, noch ein bis zwei Stunden Arbeit, dann ist Wochenende. In meinem Bauch kribbelt es, mein Herz hüpft, meine Stimmung hebt sich von Minute zu Minute. Für das Wochenende habe ich nur einen Plan: Tanzen, tanzen, tanzen – sonst nichts. Drei Stunden später bin ich beim Tango-Marathon. Ich sehe bekannte und neue... weiterlesen →

Bambi geht tanzen

Ein graziles Wesen wackelt verschüchtert durch den Raum. Tangobambi stolpert wieder über das Parkett. Die langen Beine fast zu schwach, um das eigene Fliegengewicht zu stützen. Man merkt der Scheuen an, dass sie sich nicht wohlfühlt. Die Blicke der Fortgeschrittenen prallen wie Hagelkörner auf sie. Da gehen die Knie noch mehr durch, das Selbstbewusstsein neigt... weiterlesen →

Tango-Junkie

Dies ist ein Bekenntnis: Ich bin tangosüchtig. Nicht nur, dass ich fast meine gesamte Freizeit mit Tango verbringe und mir ehrgeizige Ziele nicht mehr im Beruf oder im Sport, sondern im Tango stecke. Nein, es gibt noch deutlichere Anzeichen meiner Sucht: Ich vernachlässige elementare Grundbedürfnisse, wie Schlaf oder Essen, zugunsten des Tangos. Wie meine Wohnung... weiterlesen →

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