Fitness first

Ich bin sein Sportgerät. Von Nordic-Walking- bis Karatestyle: Von Kondition bis Muskelaufbau: Ich bin universal einsetzbar. Beim Tango. Aber bevor ich mich hier verquatsche, ich muss los. Mein Tangoathlet wartet. Das Aufwärmen beginnt. Die einfachen Übungen aus dem letzten Unterricht werden abgespult und mehrfach wiederholt, bis sie sitzen. Zwischendurch der Check, ob das Fitnessgerät auch optimal eingestellt ist. Kein Murcks, kein Wackeln, kein Widerstand: Scheint alles zu funktionieren. Kein schlechter Kauf. Dann einen Gang höher schalten, das Tempo steigern. Wie beim Joggen, man muss die ersten Kilometer überstehen, erst dann wird’s richtig gut. Das Fitnessgerät liegt inzwischen fest im Griff bzw. Arm, das leichte Gewicht trainiert seine Oberarmfaszien. Der Puls perfekt, das Blut zirkuliert. Schön, dann geht der Spaß los, der Regler wechselt auf Stufe 3. Action ist angesagt: Dehnen, Strecken, Stretchen. Jetzt probiert er eine Figur nach der anderen, Gancho, Voleo, Drehsystem und sogar dreifacher Salto. Alles, was er aus den Trainingsvideos der Tangopäbste kennt. Wild und unberechenbar. Der Härtetest für mich als Fitnessgerät. Aber ich schaff das. Ich bin im Powermodus. Ich bin eben ein Markenprodukt. Mit Garantie. Für den nächsten Sport Spurt.

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